Die gotische Kathedrale prägt mit seinem 95 Meter hohen Turm neben den Bankenhochhäusern das Stadtbild Frankfurts.
Auch wenn der Dom kein Dom im eigentlichen Sinn ist, da hier nie ein Bischof seinen Sitz hatte, ist die historische Bedeutung unbestritten. Immerhin wurden zwischen 1562 bis 1792 vor seinem Krönungsaltar zehn Könige zum Kaiser gewählt
Am 22.10.1844 weihte die Stadt Frankfurt das von dem Bildhauer Ludwig von Schwanthaler geschaffene “Goethe-Denkmal” an der ehemaligen Stadtallee, die 1849 in Goetheplatz umbenannt wurde, ein. Um ein Denkmal für den berühmtesten Sohn Frankfurts realisieren zu können, sammelte man das Geld für die Umsetzung in der Bevölkerung.
Den ersten Auftrag bekam der dänische Künstler Bertel Thorvaldsen. Dieser kam jedoch seinen Verpflichtungen nicht nach und 1841 wandte man sich an Ludwig von Schwanthaler, der damals zu den bekanntesten Bildhauern Deutschlands gehörte.
Für den Entwurf des Denkmals nahm Schwanthaler kein Geld. Er stiftete das vorgesehene Honorar von 5.000 Gulden den Bürgern der Stadt Frankfurt.
Im März 1844 wurde das Denkmal als Hohlguss in Bronze hergestellt und am 22. Oktober 1844 aufgestellt.
Auf einem kubischen Sockel mit allegorischen Reliefs und epischen Szenendarstellungen aus Goethes Werken, erhebt sich die überlebensgroße Statue in stehender Haltung.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal schwer beschädigt und 1944 zum Schutz am Standort eingegraben um es 1948 ins Liebighaus zu bringen. Vom 28. 08.1952, dem 203. Geburtstag Goethes, bis ins Jahr 2007 stand das klassizistische Denkmal in der Gallus-Anlage.
Mit der Neugestaltung des Goetheplatzes wurde auch das neu restaurierte Goethe-Denkmal wieder an seinen alten Platz zurückgesetzt.
In der Taunusanlage, mit Blick auf das Theater, steht auf einem Syenitblock die überlebensgroße Bronzestatue des Dichters Friedrich von Schiller.
Zu Schillers 100. Geburtstag im Jahre 1859 wünschte sich die Frankfurter Bürgerschaft ein bronzenes Abbild des Dichters, so wie es der Frankfurter Bildhauer Johannes Dielmann bereits als Modell in Gips entworfen und unter großem Zuspruch auf dem Römerberg als Aufbau über dem Justitiabrunnen gezeigt hatte.
Bei dem Wettbewerb erhielt diese Statue den ersten Preis und sollte bald realisiert werden. In einer “Acte des Senats der Freien Stadt Frankfurt” vom 8. Mai 1860 erteilte der Senat die Bewilligung zur Errichtung des Monuments auf dem Paradeplatz zum Preis von 14.070 Gulden, 17 Kreuzer. Die Gießerei F. von Miller in München wurde mit der Realisierung des Denkmals betraut und am 9. Mai 1864 wurde es auf dem früheren Paradeplatz nahe der Hauptwache – in der Folge “Schillerplatz” genannt – enthüllt.
Später wurde das Schiller-Denkmal erst auf den Rathenauplatz, und im Mai 1955, zum 150. Todestag Schillers, zum jetzigen Standort in die Taunusanlage versetzt.
Adresse:
Taunusanlage
60311 Frankfurt
Der Justitiabrunnen ist der Brunnen in der Mitte des zentralen Römerbergs vor dem Rathaus, der als Figur die Justitia – Göttin der Gerechtigkeit zeigt. Adresse:
Römerberg
60313 Frankfurt/Main
2009 feierte dieser charakteristische Bau sein 100-jähriges Bestehen, und ist heute noch ein der größten Kuppelbauten Europas.
Seit den 60iger Jahren eroberten auch zahlreiche Rock- und Popstars die mittlerweile denkmalgeschützte Halle.