
Sommerzeit ist Reisezeit (auch, wenn das Wetter zur Zeit wahrlich keine Freude macht). Wer seinen Jahresurlaub bereits verbraucht hat, muss nicht traurig sein. Auch ein Wochenendtripp ist ein schöner Ausgleich zum langweiligen Bürojob und einige europäische Städte sind mit Flieger oder Zug gut und günstig zu erreichen.
Prag – die goldene Stadt.
Achtung, die Touristen kommen!
Wer nach Prag kommt, sollte sich eines bewusst machen: Alleine ist man nie. Die Heerscharen von Touristen sind erst am späten Abend verschwunden, tagsüber sieht (und hört man) vor allem italienische Schulklassen, die roten Reiseführerschirmen folgen. Praktisch: Wer keine Lust auf eine eigene Führung hat, schließt sich einfach hin und wieder einer fremden Gruppe an.
Malerische Kulisse
Prag ist in der Tat eine schöne Stadt. Der Ausblick vom Schloss ist herrlich und die Karlsbrücke sollte man in jedem Fall überqueren. Überall wandert man auf den Spuren berühmter Menschen, die hier ihre Heimat hatten, zum Beispiel Gustav Mahler und Bedrich Smetana.
Prags berühmtester Sohn
Und natürlich Franz Kafka. Ihm ist auch ein Museum gewidmet, das für mich persönlich der Höhepunkt meiner Prag-Reise war. Die crossmediale Reise durch sein Leben ist grandios gemacht – und die Ruhe im Museum ist nach dem Lärm auf Prags Straßen eine Wohltat. Direkt neben dem Museum ist ein nettes Café, wo man eine Kaffeepause einlegen kann. Vorsicht ist dagegen bei Restaurants geboten, die entlang der Karlsbrücke liegen. Hier ist die Gefahr in eine Touristenfalle zu tappen groß!


