Guck an! Da geht man täglich die gleichen Wege und sieht die Kunst, die einem eigentlich sofort auffallen müsste, nicht! Da werd ich doch demnächst mal mehr drauf achten.
Datum:
16.08.2010
Autor:
Sybille
Also ich find’s schlimm, wenn öffentliche Plätze einfach vollgeschmiert werden. Von Kunst kann da keine Rede sein.
Datum:
17.08.2010
Autor:
Anna B.
Ich muss Sybille leider zustimmen.
Dummerweise sind nicht alle Graffitis gleich Kunst geschweigedenn schön. Viele sind einfach heftige Schmierereien ala “XY war hier” oder ähnliches.
Trotzdem gibt es auch echt tolle Graffitis, die oft auch lustig sind.
Nun, StreetART ist ein gesetzter Begriff und wie der Name es vermuten lässt, findet diese Kunst halt nicht im Museum statt, sondern auf der Straße. Die Stadt Offenbach z.B. stellt, im Gegensatz zu Frankfurt, kommenden September mit “Living Walls” bereits zu 2. mal Graffiti-Künstlern Betonflächen und Material zur Verfügung, warum nicht auch mal hier? An langweiligen, grauen Beton fehlt es in Frankfurt ja nicht.
Schmierereien á la “territorial pissings” mag ich (wie auch wildes Plakatieren von Konzert- oder Clubveranstaltungen) übrigens auch nicht, aber i.d.R. sind das auch komplett andere Leute die das machen und der hier gezeigte Content, ist eigentlich weit davon entfernt.
Als Kind habe ich mit Freunden immer Fußball spielen wollen- auch außerhalb vom Verein. Spiel- bzw. Bolzplätze waren aber rar. Gespielt haben wir trotzdem. Auf dem Gehweg, auf den Straßen, auf Parkplätzen und in Höfen. Also zu Zeiten wo das mit Rechner daheim & Internet noch nicht so wie heute war. Was ich damit sagen will: Man muss damit rechnen, wenn öffentlicher Raum für bestimmte Zwecke fehlt, daß das junge und junggebliebene Menschen nicht davon abhält, ihrer Passion nachzugehen.
Datum:
18.08.2010
Autor:
12monkey
@stadtkindffm “Schmierereien á la “territorial pissings” mag ich (wie auch wildes Plakatieren von Konzert- oder Clubveranstaltungen) übrigens auch nicht, aber i.d.R. sind das auch komplett andere Leute die das machen und der hier gezeigte Content, ist eigentlich weit davon entfernt.” ne das stimmt nicht.
Ich würde sagen 80-90 der leute die pieces (die großen Sachen machen) auch taggen (die zeichen) und die künstler sowieso. Die investieren nur mehr Geld und haben deswegen andere Materialien.
da gibts einige dokus und Bücher drüber aber die ist echt spitze und für lau wie street art sein sollte weil das ist vielleicht das wichtigste sie ist für jeden.
Wie Sven schon schrieb – wir rennen da täglich dran vorbei, Stadtkind hat es aber wahr- und aufgenommen. Vielen Dank für’s Teilen!
Für mich ist Streetart wirklich Kunst – die Bilder oben zeigen es ja – lediglich ist diese Kunst nicht in Museen zu finden, sondern muss erst in den Straßen unserer Stadt entdeckt werden.
Und wie man sieht, sind da wunderbare und tiefgründige Stücke – keine Schmierereien dabei!
@12monkey:
Genialer Link zu einer weiteren Doku! Freu mich, über weitere Tipps.
@12monkey Das glaube ich absolut, schätze diese 10-20% die übrig bleiben, hatte ich im Visier, denn von z.B. Peng, City Ghost, Frisch Gestrichen, V3nt hab ich bis dato nie was dergleichen gesichtet.
Datum:
18.08.2010
Autor:
Paul
Ich finde es auch wichtig, dass Plätze und Räume geschaffen werden, wo sich die Künstler austoben können.
Nur leider ist die Grenze zwischen echten Graffiti Künstlern und “Aus-Lange-Weile-Tagger” wirklich schwer zu ziehen.
Toll finde ich dass es mittlerweile auch ganze Bücher über das Thema gibt!
Wow!
Guck an! Da geht man täglich die gleichen Wege und sieht die Kunst, die einem eigentlich sofort auffallen müsste, nicht! Da werd ich doch demnächst mal mehr drauf achten.
Also ich find’s schlimm, wenn öffentliche Plätze einfach vollgeschmiert werden. Von Kunst kann da keine Rede sein.
Ich muss Sybille leider zustimmen.
Dummerweise sind nicht alle Graffitis gleich Kunst geschweigedenn schön. Viele sind einfach heftige Schmierereien ala “XY war hier” oder ähnliches.
Trotzdem gibt es auch echt tolle Graffitis, die oft auch lustig sind.
Hui, Danke für die Kommentare
Nun, StreetART ist ein gesetzter Begriff und wie der Name es vermuten lässt, findet diese Kunst halt nicht im Museum statt, sondern auf der Straße. Die Stadt Offenbach z.B. stellt, im Gegensatz zu Frankfurt, kommenden September mit “Living Walls” bereits zu 2. mal Graffiti-Künstlern Betonflächen und Material zur Verfügung, warum nicht auch mal hier? An langweiligen, grauen Beton fehlt es in Frankfurt ja nicht.
Schmierereien á la “territorial pissings” mag ich (wie auch wildes Plakatieren von Konzert- oder Clubveranstaltungen) übrigens auch nicht, aber i.d.R. sind das auch komplett andere Leute die das machen und der hier gezeigte Content, ist eigentlich weit davon entfernt.
Als Kind habe ich mit Freunden immer Fußball spielen wollen- auch außerhalb vom Verein. Spiel- bzw. Bolzplätze waren aber rar. Gespielt haben wir trotzdem. Auf dem Gehweg, auf den Straßen, auf Parkplätzen und in Höfen. Also zu Zeiten wo das mit Rechner daheim & Internet noch nicht so wie heute war. Was ich damit sagen will: Man muss damit rechnen, wenn öffentlicher Raum für bestimmte Zwecke fehlt, daß das junge und junggebliebene Menschen nicht davon abhält, ihrer Passion nachzugehen.
@stadtkindffm “Schmierereien á la “territorial pissings” mag ich (wie auch wildes Plakatieren von Konzert- oder Clubveranstaltungen) übrigens auch nicht, aber i.d.R. sind das auch komplett andere Leute die das machen und der hier gezeigte Content, ist eigentlich weit davon entfernt.” ne das stimmt nicht.
Ich würde sagen 80-90 der leute die pieces (die großen Sachen machen) auch taggen (die zeichen) und die künstler sowieso. Die investieren nur mehr Geld und haben deswegen andere Materialien.
da gibts einige dokus und Bücher drüber aber die ist echt spitze und für lau wie street art sein sollte
weil das ist vielleicht das wichtigste sie ist für jeden.
http://www.nerdcore.de/wp/2010/01/18/inside-outside-streetart-doku-online/
genialer Bericht und noch genialerer Blickfang.
Wie Sven schon schrieb – wir rennen da täglich dran vorbei, Stadtkind hat es aber wahr- und aufgenommen. Vielen Dank für’s Teilen!
Für mich ist Streetart wirklich Kunst – die Bilder oben zeigen es ja – lediglich ist diese Kunst nicht in Museen zu finden, sondern muss erst in den Straßen unserer Stadt entdeckt werden.
Und wie man sieht, sind da wunderbare und tiefgründige Stücke – keine Schmierereien dabei!
@12monkey:
Genialer Link zu einer weiteren Doku! Freu mich, über weitere Tipps.
Grüße
Sylvie
@12monkey Das glaube ich absolut, schätze diese 10-20% die übrig bleiben, hatte ich im Visier, denn von z.B. Peng, City Ghost, Frisch Gestrichen, V3nt hab ich bis dato nie was dergleichen gesichtet.
Ich finde es auch wichtig, dass Plätze und Räume geschaffen werden, wo sich die Künstler austoben können.
Nur leider ist die Grenze zwischen echten Graffiti Künstlern und “Aus-Lange-Weile-Tagger” wirklich schwer zu ziehen.
Toll finde ich dass es mittlerweile auch ganze Bücher über das Thema gibt!